Ein großer Teil der heutigen Erkrankungen in der Zivilisation wird durch stille Entzündungen begünstigt. Zu den genannten Erkrankungen gehören: Diabetes Mellitus, Herzinfarkt, Krebs, Schlaganfall, Demenz, psychische Erkrankungen, COPD, Allergien, Arteriosklerose, nicht alkoholische Fettleber, chronische Schmerzen, vorschnelle Alterung und Degeneration.
,,Inflammageing“ – Alterungs- und Entzündungsprozesse gehen ,,Hand in Hand“.
Mehrere Studien weisen auf einen positiven Effekt der Ernährung und der Beeinflussung stiller Entzündungen durch Omega-3-Fettsäuren, Präbiotika, Probiotika, Antioxidantien und Polyphenole hin (vgl. Calder et al., 2017).
Ursachen stiller Entzündungen:
Die Hauptursachen stiller Entzündungen bei vielen Menschen sind ein hoher Konsum von Omega-6-Fettsäuren und Übergewicht.
Ein hoher AA-/EPA-Quotient fördert vermehrt Entzündungen. Dieser Quotient zeigt das Verhältnis von Omega-6/Omega-3-Fettsäuren auf. Typischerweise liegt das Verhältnis in der heutigen Gesellschaft bei ca. 1:10-20 (10–20-mal mehr Omega-6 als Omega-3).
Optimalerweise sollte es bei ca. 1:3 liegen. Personen, die viel viszerales Fett aufweisen, haben eine besonders ungünstige Fettverteilung, da ein klarer Zusammenhang zwischen der Waist-to-hip-ratio (Taille-Hüft-Verhältnis) und Entzündungsmarkern und Insulinresistenz gefunden werden konnte.
Was bewirken Omega-3-Fettsäuren?
Es gibt eine Menge Studien zu diesem Thema und den positiven Einfluss von Omega-3 Fettsäuren auf Entzündungsmarker und einer generell gesunden Ernährung.
In einer Doppelblind-Studie von Allaire et al. (2016) mit 48 Männern und 106 Frauen mit leicht erhöhten Entzündungsmarkern und abdominaler Adipositas (vermehrt Fett im Bauchraum) wurde der Einfluss von Omega-3-Fettsäuren (Triglyceridform) auf Entzündungsmarker und Blutfette gemessen. Sie erhielten jeweils 10 Wochen lang 2,7 g EPA pro Tag, 2,7 g DHA pro Tag und Maisöl als Kontrolle, wobei jede Supplementierung durch eine 9-wöchige Auswaschphase getrennt wurde.
Es wurde festgestellt, dass EPA und DHA zu einer Senkung der Entzündungsmarker (CRP, IL-6 und TNF-α) führte. Die Fettsäure DHA (Docosahexaensäure) erwies sich dabei als tendenziell stärker als EPA bei der Senkung von spezifischen Entzündungsmarkern sowie Blutfettwerten.
Perfekt dafür sind unsere hochdosierten Omega-3-Fettsäuren. Sie enthalten 700 mg EPA + DHA kombiniert. Außerdem sind sie im Verhältnis zu vielen anderen Anbietern auf dem Markt in der Triglyceridform und nicht als Ethylesterform für unseren Körper deutlich besser verfügbar, da sie effizienter in den Blutkreislauf gelangen, weniger anfällig sind, schlecht zu werden und für unseren Magen-Darm-Trakt verträglicher sind als die Ethylesterform.
Wichtig: ca. 1-2 g Omega-3-Fettsäuren kombiniert aus EPA und DHA zuführen (2-3 Kapseln von unseren by linzenich Omega-3-Kapseln).
Quellen: Allaire J, Couture P, Leclerc M et al. A randomized, crossover, head-to-head comparison of eicosapentaenoic acid and docosahexaenoic acid supplementation to reduce inflammation markers in men and women: the Comparing EPA to DHA (ComparED) Study. Am J Clin Nutr 2016; 104 (2): 280–287. doi: 10.3945/ajcn.116.131896
Calder PC, Bosco N, Bourdet-Sicard R et al. Health relevance of the modification of low grade inflammation in ageing (inflammageing) and the role of nutrition. Ageing Res Rev 2017; 40: 95–119. doi: 10.1016/j.arr.2017.09.001
